Worum es überhaupt geht

Finanzielles Glück lässt sich planen.

Sechs Teile, in Ruhe erklärt. Danach weißt du, wie so ein Gespräch abläuft, worüber gesprochen wird und was dabei für dich herauskommen kann. Ohne Fachbegriffe, ohne dass du irgendetwas ausfüllen musst.

  • Lesen, nichts ausfüllen
  • Kostet nichts
  • Du entscheidest, wie es weitergeht
Ein Kleeblatt in einem Glas voller Münzen
Weiter

Vier Darstellungen, eine Reform und sechs Schritte. Mehr steckt hinter einem Beratungsgespräch nicht.

Aktuell

Die Altersvorsorge wird neu geregelt.

Zum 1. Januar 2027 startet das Altersvorsorgedepot: geförderte Vorsorge mit Fonds und ETFs statt garantierter Verzinsung. Das Gesetz ist beschlossen, der Termin steht. Das ist der einzige Teil dieser Seite mit einer Frist, deshalb steht er vorn.

  1. 27.03.2026 Bundestag beschließt das Gesetz
  2. 08.05.2026 Bundesrat stimmt zu
  3. 01.01.2027 Start des Altersvorsorgedepots
Bis zu 540 € Zulage im Jahr, wenn der Eigenbeitrag stimmt

Gefördert werden Beiträge bis 1.800 € im Jahr, das sind 150 € im Monat. Wer weniger einzahlt, bekommt die Zulage anteilig. Wer mehr einzahlt, bekommt für den Teil darüber keine Förderung mehr, kann aber natürlich trotzdem weitersparen. Ab 2030 steigt die geförderte Summe schrittweise an.

Riester noch bis 31.12.2026 Wer die alte Förderung mitnehmen will, muss vorher abschließen

Die alte Riester-Förderung mit ihrer Beitragsgarantie läuft zum Jahresende 2026 für Neuverträge aus. Ob sie oder das neue Depot besser passt, hängt davon ab, wie lange es noch bis zur Rente ist und wie viel Schwankung man aushält. Für jemanden Mitte zwanzig sieht die Antwort anders aus als für jemanden mit Mitte fünfzig.

Bestehendes bleibt bestehen Laufende Verträge gelten weiter

Ein bestehender Riester-Vertrag läuft unverändert weiter, mit allen Zulagen. Ab 2027 lässt er sich zusätzlich kostenlos in das neue Depot überführen, wenn das günstiger ist. Niemand muss zum Jahreswechsel etwas tun, es lohnt sich nur, vorher einmal nachgerechnet zu haben.

Grundlage ist das verabschiedete Altersvorsorgereformgesetz. Quelle: Bundesregierung

Wie ein Gespräch abläuft

Sechs Schritte, immer in dieser Reihenfolge.

Es fängt nie mit einem Produkt an. Es fängt damit an, dass man sich einmal anschaut, was ohnehin schon da ist. Der Rest ergibt sich daraus.

01

Erst einmal zusammenrechnen, was dir zusteht

Die meisten wissen gar nicht, was sie liegen lassen. Zulagen vom Staat, Zuschüsse vom Arbeitgeber, Beitragsvorteile über Rahmenverträge, steuerliche Wirkungen, die niemand automatisch bekommt.

Einzeln sieht jeder Posten klein aus. Zusammengerechnet steht am Ende oft ein Betrag, der pro Jahr im drei- bis vierstelligen Bereich liegt. Und zwar Geld, das nicht zusätzlich verdient werden muss. Es liegt bereit und wird nur nicht abgerufen, weil niemand danach gefragt hat.

Deshalb ist das der erste Schritt: nicht sparen, nicht abschließen, sondern einmal sauber aufschreiben, was schon da ist.

Ein Beispiel
  • Zulagen für zwei Kinder600 €
  • Arbeitgeberzuschuss720 €
  • Steuerliche Wirkung430 €

Im Jahr1.750 €

Beispielwerte einer vierköpfigen Familie. Deine Zahlen sehen anders aus.
02

Die Formel dahinter: 30, 30, 30 und 10

Rund 30 Prozent fürs Wohnen, 30 für den Alltag, 30 für den Vermögensaufbau, 10 für die Absicherung. Das ist keine Vorschrift und kein Gesetz, sondern ein Maßstab, an dem man die eigenen Zahlen einmal misst.

Der Nutzen liegt nicht in der Zahl selbst, sondern im Vergleich. Wer die eigenen Beträge daneben legt, sieht in einer Minute, wo es klemmt: zu viel Miete, zu wenig Rücklage, gar nichts für später. Diskutieren kann man danach immer noch.

  • Wohnen30 %
  • Alltag30 %
  • Vermögen30 %
  • Absicherung10 %

Wird nur in deinem Browser gerechnet. Nichts davon wird gesendet oder gespeichert.

Geldbeutel, aufgeteilt in 30 Prozent Wohnen, 30 Prozent Konsum, 30 Prozent Sparen und 10 Prozent Absicherung
03

Und dann Zeile für Zeile

Aus dem groben Maßstab wird eine echte Aufstellung: Absicherung, Wohnen, Alltag, Sparen, jede Position einzeln mit ihrem Betrag. Am Ende steht, wie viel Prozent des Einkommens in welchen Bereich geht und was übrig bleibt.

Das ist der Punkt, an dem aus einem Gefühl eine Zahl wird. Fast alle sagen an dieser Stelle denselben Satz: „So genau hab ich das noch nie gesehen." Gefüllt wird die Aufstellung gemeinsam im Gespräch, das dauert etwa eine halbe Stunde. Mitbringen musst du dafür nichts, Schätzwerte reichen für den Anfang.

Haushaltsplan mit vier Spalten: Absicherung, Wohnen, Leben und Konsum, Sparen. Unter jeder Spalte steht der Anteil am Einkommen, darunter der monatliche und jährliche Überschuss.
Beispielzahlen aus der Beratungssoftware · zum Lesen seitlich wischen
04

Die Reihenfolge macht den Unterschied

Es gibt eine Reihenfolge, in der die Dinge aufeinander aufbauen. Wer sie umdreht, baut auf Sand. Tipp auf eine Stufe, dann steht daneben, warum sie dort liegt.

Risikovorsorge

Ganz unten steht, was alles andere trägt: die Absicherung der Arbeitskraft, Gesundheit und eine Rücklage für den kaputten Kühlschrank. Fällt hier etwas aus, muss alles darüber angetastet werden. Genau deshalb liegt es unten.

Vermögensaufbaupyramide: unten Risikovorsorge, darüber langfristiges Sparen, oben privater Vermögensaufbau
05

Zwei Konten, und der Monat wird ruhig

Die praktischste Idee auf dieser Seite, und die einzige, die man noch heute umsetzen kann. Sie kostet nichts und ändert trotzdem, wie sich ein Monat anfühlt.

Konto 1 Alles, was ohnehin abgeht

Miete, Strom, Versicherungen, Sparraten, Abos. Das Gehalt kommt hier an, und alles Feste geht von hier weg. Auf dieses Konto schaut man selten.

Konto 2 Was wirklich frei ist

Ein Dauerauftrag am Monatsanfang bringt genau den Betrag herüber, der übrig bleibt. Was hier steht, darf ausgegeben werden. Ohne Rechnen, ohne schlechtes Gewissen.

Der Unterschied ist kein finanzieller, sondern ein gedanklicher. Statt sich am Monatsende zu fragen, ob das Geld noch reicht, sieht man den Kontostand und weiß es sofort. Eingerichtet ist das in zwanzig Minuten bei der eigenen Bank. Die einzige Arbeit steckt darin, die feste Summe einmal richtig auszurechnen, und genau dafür ist Schritt 03 da.

Zwei-Konten-Modell: vom Nettoeinkommen gehen Wohnen, Sparen, Absicherung und feste Kosten vom Vermögensaufbaukonto ab, per Dauerauftrag fließt der freie Teil auf das Konsumkonto
Beispielzahlen aus der Beratungssoftware · zum Lesen seitlich wischen
06

Verstehen statt vertrauen müssen

Am Ende soll niemand einen Vertrag haben, den er nicht erklären kann. Was drin ist, warum es drin ist und was es kostet: das gehört zu jeder Entscheidung dazu, und zwar bevor sie fällt.

Deshalb drei Fragen, die du jedem stellen solltest, der dir etwas empfiehlt. Mir genauso.

  1. Was passiert damit genau?Erklärt in Sätzen, die man weitererzählen kann.
  2. Warum das und nicht etwas anderes?Es muss einen Grund geben, der mit deiner Situation zu tun hat.
  3. Was kostet es, und wer verdient daran?Eine ehrliche Antwort darauf ist keine Zumutung, sondern das Mindeste.

Wer sich meldet

Kein Callcenter. Kein Gespräch von der Stange.

Ich bin Kai Blobel, Vermögensberater. Diese Seite steht hier, damit du vorher weißt, was auf dich zukommt. Wenn wir sprechen, dann über deine Situation, nicht über einen Katalog.

  • Erst verstehenZuhören, bevor irgendetwas vorgeschlagen wird.
  • Klar einordnenIn Sätzen, die man weitererzählen kann.
  • Du entscheidestKein Abschluss am selben Tag, kein Drängen.
  • 20+Jahre in dem Beruf
  • 3k+begleitete Haushalte
★★★★★

„Endlich mal jemand, der erklärt statt zu verkaufen. Genau richtig für alle, die keine Lust auf heiße Luft haben."

Patrice Hempe, Google-Rezension 2026

Lieber direkt fragen? Anrufen WhatsApp E-Mail

Wie es weitergeht

Drei Wege. Einer genügt.

Wenn du nichts auswählst, meldet sich Kai wie besprochen bei dir. Das ist der Normalfall, du musst hier also nichts tun.

Am schnellsten 01

Sag mir, wann es dir passt

Du wählst ein Zeitfenster, ich rufe darin an. Kein Formular, keine Angaben.

02

Erst die sieben Fragen

Ein kurzer Bogen mit sieben Fragen. Danach weiß ich vorab, worum es bei dir geht, und wir sparen uns im Gespräch die Grundlagen. Dauert etwa vier Minuten.

Die 7 Fragen starten
03

Termin selbst aussuchen

Wenn du lieber selbst in den Kalender schaust: hier stehen die freien Zeiten, du nimmst dir eine. Vor Ort, per Telefon oder als Videogespräch.

Freie Termine ansehen

Kein Interesse? Dann sag hier kurz Bescheid, und es meldet sich niemand.

Kurz beantwortet

Was an dieser Stelle meistens gefragt wird

Kostet mich das etwas?

Nein. Weder das Gespräch noch die Aufstellung noch irgendetwas auf dieser Seite. Bezahlt werde ich erst, wenn tatsächlich ein Vertrag zustande kommt, und dann von der Gesellschaft, nicht von dir. Genau deshalb ist die dritte Frage aus Schritt 06 so wichtig.

Muss ich etwas mitbringen oder vorbereiten?

Für das erste Gespräch nichts. Schätzwerte reichen völlig. Wenn du Unterlagen zur Hand hast, gern, aber es ist keine Bedingung. Nichts ist ärgerlicher als ein Termin, der daran scheitert, dass ein Ordner nicht gefunden wurde.

Was passiert mit meinen Daten?

Auf dieser Seite wird nichts erfasst. Der kleine Rechner oben läuft ausschließlich in deinem Browser. Erst wenn du eine Anrufzeit bestätigst oder den Fragebogen ausfüllst, entstehen überhaupt Daten, und die liegen dann bei mir, nicht sonstwo.

Was ist der Unterschied zu den sieben Fragen?

Diese Seite erklärt, wie gearbeitet wird. Die sieben Fragen erfassen, wo du gerade stehst. Das eine ist zum Lesen, das andere zum Ausfüllen. Beides ist freiwillig und beides geht auch ohne das jeweils andere.

Wie lange dauert so ein Gespräch?

Das erste etwa eine Stunde. Wenn wir die Aufstellung aus Schritt 03 gemeinsam füllen, werden anderthalb daraus. Danach weißt du, wo du stehst, und wir vereinbaren nur dann etwas Weiteres, wenn es einen Grund dafür gibt.

Kann ich auch erst mal nur zuhören?

Ja, und das ist häufiger der Fall, als man denkt. Es gibt Termine, nach denen jemand sagt: interessant, aber gerade passt es nicht. Das ist ein völlig normales Ergebnis und kein schlechtes.